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wlb - Wasser, Luft und Boden 4/2016

wlb - Wasser, Luft und Boden 4/2016

INHALT 10 14 18 Kluge

INHALT 10 14 18 Kluge Kommunen: Ein Auswertungsprogramm ermittelt Substanzwert und Alterungsverhalten des Abwassernetzes Smarte Sensoren: Die Vernetzung smarter Sensoren eröffnet neue Gestaltungsmöglichkeiten von Anlagen und Verfahren Furchtbare Feuchttücher: Feuchttücher, die sich zu widerstandsfähigen Zöpfen verdrillen, blockieren Abwasserpumpen WLB AKTUELL 5 Personen, Märkte, Unternehmen 8 Veranstaltungskalender WASSER-/ABWASSERTECHNIK 10 Abwasserinfrastrukturen nachhaltig ertüchtigen 12 Sichere und gesetzeskonforme Lagerung wassergefährdender Stoffe 14 Sind smarte Sensoren der Stein der Weisen in der Wasseranalytik? 16 Füllstandsensor löst schwierige Messsituation im Aschesilo 18 Feuchttücher sind der Feind jeder Abwasserpumpe 20 Kläranlage spart 30 % Energiekosten bei der biologischen Abwasserbehandlung 22 Betriebsführungsprojekte in der industriellen Abwasserbehandlung 24 Modellierung und Analyse von Wasser-, Abwasser- und Regenwassernetzen 26 Nicht-invasive Verfahren zur Leckageortung und Zustandsbewertung von Rohrleitungen 25 Produktinformationen JUBILÄUMS-SPECIAL 60 Jahre wlb 6J AHRE In 60 Jahren hat sich in der Umwelttechnik einiges getan. Werfen Sie mit uns einen Blick zurück und in die Zukunft. 47 LUFTREINHALTUNG/KLIMASCHUTZ 32 Verfahrensübersicht zur Quecksilber-Abscheidung 34 Produktinformationen ABFALLTECHNIK/RECYCLING 38 Webbasierte Lösung für Arbeitssicherheit, Umweltmanagement und Nachhaltigkeit 40 Steuerungstechnik für eine revolutionäre Vergärungsanlage 42 Produktinformationen RUBRIKEN 3 Editorial 44 Impressum 46 Inserentenverzeichnis 83 Vorschau Supplement für Altlasten und Bodenschutz Dieser Teil befindet sich nur in der Aboauflage und kann ausschließlich über das Abonnement der Zeitschrift wlb bezogen werden. INHALT Supplement für Altlasten und Bodenschutz www.engineering-news.net SPEKTRUM 2 Altlastensymposium 2016 in Neu-Ulm Aktuelle Entwicklungen der Altlastenbearbeitung, neue Erkundungs- und Sanierungsverfahren sowie Beispiele erfolgreichen Flächenrecyclings diskutierten mehr als 200 Experten aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung auf dem Altlastensymposium 2016. ALTLASTENMANAGEMENT 6 Immissionsschutz und Öffentlichkeitsarbeit bei der Sanierung der Sattler-Altlast Die heute zu weiten Teilen sanierte Altlast in Schonungen galt lange Zeit als die größte bewohnte Altlast in Bayern und beschäftigte Sanierungsexperten mehr als 15 Jahre lang. Eine Zeitspanne, die einer transparenten Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bedarf. SANIERUNGSPRAXIS 10 Wirkungspfadspezifische Erkundung von PFC-Schäden an Feuerwachen Die Erkundung und Sanierung von PFC-Schadensfällen ist aufgrund unterschiedlicher Eigenschaften der Einzelstoffe aufwändig und noch nicht Stand der Technik. Oft ergeben sich auf den ersten Blick widersprüchliche Befunde in Boden und Grundwasser, die jedoch bei genauer Kenntnis des Umweltverhaltens erklärt werden können. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG 14 Häuser, Straßen und Konsumgüter als künftige Rohstofflieferanten Viele natürliche Rohstoffe sind nicht nur endlich, ihr Abbau verursacht zudem erhebliche Umweltschäden. Eine bessere 4 November 2016 Kreislaufwirtschaft in großem Stil könnte helfen, Ressourcen und Umwelt zu schonen. Gemeint ist damit, Stoffe aus ausgedienten Häusern, Straßen, Produktions- oder Konsumgütern wiederzuverwenden. 16 Schaumkresse entgiftet kontaminierte Böden Die Hallersche Schaumkresse kann nicht nur Schwermetall-verseuchte Böden besiedeln, sondern auch enorme Mengen dieser giftigen Stoffe in ihren Blättern speichern. So können die Pflanzen zum Beispiel helfen, verseuchte Böden zu reinigen. Foto: Klaus Hagemann 4 wlb 4/2016

WLB AKTUELL BVSE: Entsorgungsnotstand bei Styropor Die Entsorgung von Gewerbeabfällen, die thermisch verwertet werden müssen, steht nach Einschätzung des BVSE-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung vor enormen Problemen. Kapazitätsengpässe führen dazu, dass kleine und mittelständische Entsorgungsunternehmen den Müllverbrennungsanlagen keine oder nur noch geringe Abfallmengen anliefern dürfen. Nun kommt auch noch ein neues Problem hinzu. Polystyrolmaterialien (Styropor), die mit dem Flammhemmschutz HBCD behandelt sind (z. B. Dämmstoffabfälle), werden seit 30. September als gefährlicher Abfall eingestuft. Das hat zur Folge, dass dieses Styropor dann nur noch in Anlagen verbrannt werden darf, die auch für gefährliche Abfälle zugelassen sind. Die Folgen dieser Situation sind gravierend. Deutschland steuert hier auf einen Entsorgungsnotstand zu. In einem Schreiben an die Abteilungsleiter der Umweltministerien der Bundesländer erläuterte BVSE-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock im Vorfeld der vergangenen Sitzung der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) eindringlich die schwierige Situation, die schon jetzt durch die Einstufung von HBCD-haltigen Polystyrolmaterialien zu gefährlichen Abfällen eingetreten ist. Die Bundesländer werden vom BVSE außerdem aufgefordert, die ausstehenden Fragen zum Umgang mit vermischten HBCD-haltigen Bau- und Abbruchmaterialien, mit den Entsorgungsverbänden unverzüglich zu klären. www.bvse.de WLB2-1016-KAHL-Hausmülln_WLB-Anschnitt 09.06.16 11:28 Seite 1 Beitrag der Bioenergie zum Klimaschutzplan Der bisherige Entwurf des Bundesumweltministeriums zum Klimaschutzplan der Bundesregierung unterschätzt die Bedeutung der Bioenergie für die Erreichung der auch in Deutschland verbindlichen UN-Ziele zur Begrenzung der Erderwärmung. Zur Erfüllung der Klimaziele ist die Bioenergie unverzichtbar. Das erklären die Bioenergieverbände und der Deutsche Bauernverband e. V. (DBV) anlässlich der Verbändeanhörung zum Klimaschutzplan 2050. Fakt ist: Die Bioenergie ist im Erneuerbaren-Mix eine zentrale Säule für klimafreundliche Strom-, Wärme- und Kraftstoffversorgung. Laut den sehr konservativen Berechnungen der Bundesregierung steuert die Bioenergie bundesweit rund 40 % der durch Erneuerbare Energien vermiedenen Treibhausgasemissionen bei. „Ohne die Bioenergie hätten sich die deutschen Treibhausgasemissionen 2015 noch deutlich stärker erhöht, als es die Bundesregierung mit dem geschätzten Anstieg auf 908 Mio. t annimmt. Wir benötigen eine schnelle Abkehr von den fossilen Energien und dafür brauchen wir die Bioenergie mit ihren Einsatzfeldern bei Strom, Wärme und Kraftstoffen“, erklärt der Geschäftsführer des Bundesverbandes Bioenergie e.V . (BBE), Bernd Geisen. Bild: Fotolia www.biogas.org Pelletieranlagen für Haus- und Industrieabfall Pellets oder Fluff als Alternativbrennstoffe AMANDUS KAHL GmbH & Co. KG Dieselstrasse 5-9 · D-21465 Reinbek / Hamburg · Telefon: 040 72771-0 · info@akahl.de www.akahl.de