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wlb - Wasser, Luft und Boden 4/2015

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WASSER-/ABWASSERTECHNIK

WASSER-/ABWASSERTECHNIK Handmessgeräte für die wichtigsten Wasserparameter Mit dem Handmessgerät pH check und den Fotometern P7 Advanced und P34 Professional bietet Evoqua Water Technologies nun gleich drei Kofferlösungen für die Wasseranalyse. Die Zahlen 7 und 34 geben bei den Fotometern die maximal messbaren Parameter an – bei P7 Advanced sind es freies, gebundenes und Gesamtchlor, Chlordioxid, pH-Wert, Ozon, Cyanursäure, Säurekapazität und Brom. Diese Parameter müssen überall da analysiert werden, wo Wasser aufbereitet wird. Die am häufigsten benötigten Reagenztabletten sind im Lieferumfang enthalten. Beide Fotometer sind in einem wasserdichten Gehäuse untergebracht und verfügen über die Funktion One Time Zero, OTZ. Diese erleichtert den Nullabgleich, da der Nullwert auch beim Abschalten des Geräts gespeichert wird. Eine Infrarotschnittstelle ist optional verfügbar. www.evoqua.de Pilotanlage zur Reduktion von Spurenstoffen Auf der Kläranlage Herford laufen aktuell Pilotversuche zur Reduktion von Spuren- und Mikroschadstoffen. Hintergrund sind die künftigen Anforderungen an Abwasserreinigungsanlagen. Dafür muss eine weitere Reinigungsstufe in die bestehende Anlage und die spezielle Verfahrenstechnik der Kläranlage Herford eingebunden werden. Eine besondere Herausforderung, denn die Anlage arbeitet mit dem in Deutschland seltenen Biostyr- Verfahren. Pöyry testet deshalb gemeinsam mit den Herforder Abwassertrieben die Implementierung einer Pulveraktivkohle-Anlage (PAK-Anlage). Das Consulting- und Engineering-Unternehmen erstellte dafür das Versuchs- und Analyseprogramm und begleitet die Versuchsanlage wissenschaftlich. Die Ergebnisse dienen der weitergehenden Planung zur Umsetzung einer großtechnischen Anlage. Durch die vollautomatisierte Pilot-anlage können bis zu 50 m³ Abwasser pro Stunde behandelt werden. Dabei werden Leistungsfähigkeit und Grenzen der Verfahrenstechnik zur Spurenstoffelimination getestet. www.poyry.de Füllkörper aus Polypropylen Streifenbelüfter von AQUACONSULT Einzigartige Polyurethan- Membrane Kleinere Blasen für geringeren Verbrauch Bis zu 20 Jahre Lebensdauer Für weitere Informationen besuchen Sie www.aerostrip.at oder kontaktieren Sie den Hersteller, AQUACONSULT Anlagenbau GmbH. Die Vorteile von PP-Füllkörpern gegenüber Alternativen aus PVC sind heute bei der Reinigung von Abwasser weltweit anerkannt: Die PP-Füllkörper 2H Biodek von Gea Heat Exchangers sind nicht nur leichter und trotzdem über Jahrzehnte form- und erosionsstabiler als gleich dicke Alternativen aus PVC, sondern sie entlasten die Umwelt bereits bei ihrer Produktion: Die Folien werden thermoverschweißt, sodass auf Lösungsmittel verzichtet werden kann. Auch die Ent sorgung ausgedienter Füllkörper ist unproblematisch, da PP als reine Kohlenwasserstoffverbindung bei der geregelten Verbrennung keine schäd lichen Substanzen wie Salzsäure oder Dioxin emittiert. Die Vorteile des elastischeren und druckstabileren PP gegenüber PVC sind messbar: Ein PP-Block und ein PVC-Block mit jeweils einem spezifischen Gewicht von 35 kg/m³ und 19 mm Ausformhöhe wurden miteinander verglichen. Sowohl die mechanische Druckfestigkeit als auch die mittlere Foliendicke sind bei PP stärker. www.gea-hx.com

WASSER-/ABWASSERTECHNIK Modellierungssoftware für die Wasserwirtschaft Geobasierte Netzdarstellung auf Knopfdruck Eine nachhaltige Entwässerung sowie Abwasser- und Schmutzwassersysteme zählen zu den zentralen wasserwirtschaftlichen Aufgabenstellungen. XP Solutions präsentiert seine Produktpalette zur Planung und Simulation von Abwässern. Herauszuheben ist XPDrainage, eine neuartige Modellierungssoftware. Mit ihr will das Unternehmen Landschaftsarchitekten, Stadtplanern und Bauingenieuren ein effektives Softwarepaket für ein nachhaltiges Entwässerungsmanagement bietet. Die Software führt den Nutzer durch den gesamten Prozess des Entwässerungsdesigns und soll dabei einfacher zu bedienen sein als vergleichbare Programme. Zu den Produkteigenschaften zählen unter anderem eine benutzerfreundliche Oberfläche für eine intuitive Navigation, die Erstellung von Szenarien anhand von CAD/GIS-Karten und die Berücksichtigung nachhaltiger Systeme, wie z. B. Regenwassernutzung, Bioretention, Teiche, Versickerungsmulden und wasserdurchlässige Pflasterbeläge. www.xpsolutions.de Ab sofort bietet IDS über ihr Netzleitsystem High-Leit eine geobasierte Darstellung der Versorgungsnetze an – ganz ohne zusätzliches Aufschalten eines GIS-Viewers. Die Möglichkeiten dieses Add-ons gehen dabei weit über eine schematische Darstellung des Netzplans hinaus und sind in den Bereichen Strom, Gas und Wasser anwendbar: für Transportund Verteilnetze in Hoch-, Mittel- oder Niederspannung bzw. Hoch-, Mittel- oder Niederdruck. Ab den neuen Releases können sich Versorgungsunternehmen direkt in dem Netzleitsystem eine geobasierte Darstellung in der Prozessvisualisierung anzeigen lassen. Bisher war eine solche geobasierte Ansicht auf Netze nur über das Aufschalten eines externen GIS-Viewers möglich. Der Vorteil: Aktuelle Zustände im Netz, wie zum Beispiel Störungen, sind im Gegensatz zum GIS-Viewer jetzt jederzeit auch geobasiert verfügbar und gekennzeichnet. www.ids.de 20037 Messen Sie verschiedenste Größen der Flüssigkeitsanalyse mit nur einem System – JUMO digiLine • für industrielle Anwendungen in der Prozess-, Lebensmittel- Pharma- und Wasserindustrie • störsichere digitale Datenübertragung zur optimalen Prozessüberwachung • modulares System: sowohl für Einzel-Messstellen als auch zum Aufbau von Sensor-Netzwerken • Plug-and-Play beim Anschluss an Messumformer der JUMO AQUIS touch-Serie: vereinfacht den Ersatz von Sensoren beziehungsweise den kurzzeitigen Austausch zwecks Kalibrierung • Sensoren können auch an das Automatisierungssystem JUMO mTRON T angeschlossen werden • die digiLine-Elektronik ist trennbar und dadurch weiterverwendbar – ökonomisch und ökologisch • das Softwaretool JUMO Digitales Sensor Management (DSM) ist die ideale Ergänzung zum JUMO digiLine-System Willkommen bei JUMO. www.digiline.jumo.info Besuchen Sie uns auf der SPS/IPC/DRIVES am 24. bis 26.11.2015 in Halle 4A, auf Stand 435