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wlb - Wasser, Luft und Boden 3/2017

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WASSER-/ABWASSERTECHNIK

WASSER-/ABWASSERTECHNIK Wasseranalytik nach Maß Neue Fotometer-Generation für jeden Bedarf Diese Fotometer-Generation arbeitet draußen bei Feldmessungen ebenso exakt wie im Labor Als höchster Risikofaktor für die Grundwasserqualität gilt die steigende Nitratbelastung. Für die Bestimmung des Nitratgehalts, wie auch für zahlreiche weitere Inhaltsstoffe, kommt der Fotometrie in der Wasserund Abwasseranalytik eine besondere Bedeutung zu. Sie ist sehr exakt und zuverlässig sowie aufgrund zahlreicher standardisierter Verfahrensweisen einfach handzuhaben. Autor: Dr. Eugen Federherr, Application & Product Specialist, Hanna Instruments Deutschland GmbH, Vöhringen schaftlichkeit, zuverlässigen Messergebnissen und größtmöglicher Flexibilität gerecht zu werden, verfolgt Hanna Instruments mit seiner neuesten Generation von Fotometern den Ansatz einer feingliedrigen Kundenorientierung. Die Geräte der neuen HI833xx-Fotometerserie erlauben die Analyse aller wichtigen Parameter und Messmethoden für die Qualität von Süßwasser oder Meerwasser und sie bringen auch einen zusätzlichen Mehrwert, der in der Wasseranalytik von Vorteil ist: Mobilität. Dank neuer Lichttechnologien und moderner Stromversorgung sind sie flexibel und mobil einsetzbar. Damit Multiparameter-Fotometer im Feld zuverlässige Messungen an wechselnden Standorten gewährleisten können, braucht es eine leistungsstarke Stromversorgung. Es empfehlen sich Geräte mit Akkus auf Lithium-Basis, da diese i.d.R. für bis zu mehrere hundert Messungen Energie liefern. Vorteil LED Eine spezielle Optik, die mit einer Kombination aus LED und Filtern arbeitet, ist ausschlaggebend, um den Anforderungen Neueste Generationen von Multiparameter-Fotometern bieten eine große Auswahl unterschiedlicher, standardisierter Analyseanwendungen für die Messung aller wichtigen Wasserqualitätsparameter. Die Geräte sind zudem kompakt, vielseitig und können sowohl auf dem Labortisch als auch tragbar eingesetzt werden. In der Fotometrie kommen meist kolorimetrische Verfahren zum Einsatz. Dazu werden Bestandteile des Wassers mittels spezieller Chemikalien eingefärbt. Besonders benutzerfreundlich werden fotometrische Anwendungen dadurch, dass die benötigten Chemikalien je nach zu messender Subs tanz vorgemischt und portioniert erhältlich sind. Während die Fotometrie gemeinhin als vergleichsweise unkompliziertes und sehr exaktes Analyseverfahren gilt, steht eine sehr anspruchsvolle Messtechnologie hinter den vermeintlich einfachen Geräten. Um den Ansprüchen nach Wirtmobiler Fotometrie gerecht zu werden. Ein Vorteil dieser Lichtquellen besteht darin, dass LEDs kaum Abwärme erzeugen, die ansonsten die thermische Stabilität der Messungen beeinträchtigen könnte. Bei diesen Produkten sorgt zudem ein zusätzlicher Referenzdetektor innerhalb des optischen Systems für eine selbstständige Leistungskontrolle: Er kompensiert mögliche Drift durch Spannungsschwankungen oder Änderungen der Umgebungstemperatur. Gleichzeitig verfügt die Optik der Serie über eine Sammellinse, die alles Licht einfängt, das eine Küvette bei der Messung verlässt. Abweichungen durch mögliche Küvettenfehler werden somit zusätzlich minimiert. Je nach Verwendungszweck gibt es diese Multi-Fotometer auch in applikationsspezifischen Varianten. Maximal an den Anforderungen ihrer Anwender orientiert, sind diese bereits ab Werk für ihre jeweilige Nutzung spezialisiert. Zudem lassen sich die Gerätefunktionen mittels anschließbarer pH-Elektrode um ein weiteres nützliches Messverfahren erweitern. Damit kann der pH-Wert im Wasser nicht nur kolorimetrisch, sondern direkt gemessen werden. Zudem gibt es fotometrische Parameter, die pH-abhängig sind. Die Vielseitigkeit der Wasseranalytik macht deutlich, dass die Individualisierung auch in der Messtechnik zu den neuen Leitmotiven zählt. Die Fotometrie stellt hier keine Ausnahme dar. Fotos: Fotolia, Hanna Instruments www.hannainst.de 24 wlb 3/2017

WASSER-/ABWASSERTECHNIK Kompakte Wasserbehandlungsanlage Speziell für die Wäsche von Kundenfahrzeugen gibt es die bewährte Kreislauf-Wasserbehandlungsanlage NeutraClear von Mall jetzt auch als Kompaktanlage, bei der die drei Funktionsbereiche Vorbehandlung, Behandlung und Betriebswasservorlage in einem Behälter vereint sind. Der hohe Wasserverbrauch bei der maschinellen Fahrzeugreinigung bietet ein großes Einsparpotenzial für Trinkwasser. Wasser aus Waschanlagen weitestgehend aufzubereiten und wiederzuverwenden, ist aber nicht nur ökologisch und ökonomisch sinnvoll, sondern wird auch in Anhang 49 der Abwasserverordnung gefordert. Da auch Autohäuser zunehmend über eigene Autowaschanlagen verfügen, dort aber in der Regel nur 20–25 Kundenfahrzeuge täglich waschen, reicht für diesen Anwendungsfall eine Kompaktanlage in einem Behälter. Wie ihr großer Bruder verfügt die neue Kompaktanlage aus Stahlbeton über die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (Z-83.4-6), reinigt das Waschwasser mechanisch-biologisch ohne Zusatz von Chemikalien und führt es dem Waschprozess anschließend wieder zu. Durch die Kreislaufführung und das dadurch eingesparte Trinkwasser lassen sich die Betriebskosten erheblich reduzieren. www.mall.info Membranrohrbelüfter aus Polyurethan Im Bereich der Belüftungstechnik hat Norres unter anderem, sowohl für die industrielle, als auch kommunale Nutzung, Membranrohrbelüfter mit besten Produkt- und Materialeigenschaften in seinem Produktsortiment. Die Membranrohrbelüfter aus Pre-Pur bieten neben einer feinblasigen Druckbelüftung auch gute Materialeigenschaften entgegen der üblichen Membranmaterialen wie EPDM oder Silikon. Das verwendete Membran- Material besitzt eine sehr gute Beständigkeit gegenüber kommunalem Schmutzwasser – nach dem aktuellen Merkblatt DWA-M115. Dank des Premium-Polyurethans überzeugen der Pro₂Air Pre-Pur 601 und der Pro₂Air Pre-Pur 602 durch hohe Zug- und Reißfestigkeit, Langlebigkeit und starker Belastbarkeit. Die Membranrohrbelüfter haben eine gute Dauerknickbeständigkeit. Ein Verspröden oder Verhärten der Membrane findet laut Hersteller nicht statt. Zudem besitzt der Belüfter eine optimierte Schlitzperforation. Die Membranrohrbelüfter sind dauerhaft mikroben- sowie hydrolysebeständig. www.norres.com Zuverlässige Onlinemessung von Brom Jumo baut sein Programm an membranbedeckten amperometrischen Sensoren für die Flüssigkeitsanalyse im Rahmen der Komplettierung des Angebotes an digitalen Sensoren weiter aus. Neu ist mit dem Jumo tecLine Br ein Sensor für Brom zur Anwendung in der allgemeinen Wasserdesinfektion. Die neuen Sensoren zeichnen sich durch ein bewährtes Messsystem, die einfache Kalibrierung und eine integrierte Temperaturkompensation aus. Über eine digitale Schnittstelle lässt sich der neue Brom-Sensor in das Analysen-Sensornetzwerk digiLine integrieren. Eine Variante mit Normsig nal 4 bis 20 mA erlaubt die Verwendung mit herkömmlichen Anzeige- und Regelgeräten. Baulich entspricht der Sensor den bewährten, membranbedeckten amperometrischen Messzellen des Herstellers. Auch kann das gleiche Zubehör wie etwa eine Mehrfacharmatur verwendet werden. Als Mess-, Dosier- und Registriergeräte von Brom stehen die Reglerfamilien Aquis touch S und P sowie das Automatisierungssystem Mtron T zur Verfügung. Die Variante mit 4 bis 20 mA kann auch an die Geräte Aquis 500 AS oder Dtrans AS02 angebunden werden. www.jumo.net Analoge und digitale Pegelsonden Parameter: Pegel & Temperatur Messbereiche: 0…1 mWS bis 0…250 mWS Kennlinie: ≤ ± 0.25 / 0.10 % FS Mediumtemperatur: -5…80 °C Tauchpumpen gegen Hochwasserschäden Produkte des Tauchpumpenherstellers Auras eignen sich nicht nur für typische Entwässerungsvorhaben. Bei der Beseitigung der Hochwasserschäden in Braunsbach setzt das beauftrage Bauunternehmen z. B. die leistungsstarke Schmutzwasser-Tauchpumpe P 60 ND mit einer maximalen Fördermenge von 3 580 l/min ein. Diese Pumpe kann bis zu 10 mm große Partikel im Wasser fördern. Der Hersteller verwendet für die Tauchpumpen ausschließlich hochwertige Materialien wie Chrom- und Edelstahl. www.auras-pumpen.de Durchmesser: 10 / 19 / 24 mm Materialien: Edelstahl, PVDF, Titan Your partner for water management www.stssensoren.de wlb 3/2017 25 STS.indd 1 14.08.2017 11:51:45