Aufrufe
vor 9 Monaten

wlb - Wasser, Luft und Boden 2/2015

wlb - Wasser, Luft und Boden 2/2015

Sustainable Technologies

Sustainable Technologies for Water, Air and Waste Social Links Werbespots Weblinks Bildergalerien Das neue internationale E-Paper für den globalen Markt der Umwelttechnik. Registrieren Sie sich jetzt kostenlos für das E-Paper unter www.online-wlb.de und lassen Sie sich von den einzigartigen, interaktiven Möglichkeiten begeistern.

Supplement für Altlasten und Bodenschutz www.industrie-service.de 2 Juni 2015 INHALT SANIERUNGSPRAXIS 2 Gefahrenlage und Verhältnismäßigkeit bei langlaufenden Grundwassersanierungen Zur Einstufung von Grundwasserverunreinigungen sind die Bewertungskriterien „gelöste Menge“ und „Fracht“ relevant. Diese Kriterien und die aus zahlreichen statistischen Auswertungen gewonnenen Kennzahlen helfen bei der Entscheidung, ob eine laufende Grundwassersanierung beendet werden kann. 6 Roche saniert nachhaltig für künftige Generationen Von 1913 bis 1969 wurden auf dem Gewann Kessler in Grenzach-Wyhlen Kiesgruben angelegt und nach ihrer Ausbeutung von unterschiedlichen Unternehmen, unter anderem der nahe gelegenen chemisch-pharmazeutischen Industrie, und der Gemeinde mit teils unbekannten Abfällen verfüllt. FLÄCHENRECYCLING 14 Erfolgreiches Flächenrecycling auf einer urbanen Brachfläche Die Wiedereingliederung altlastenbehafteter Brachflächen verknüpft wichtige Belange des Umweltschutzes mit neuen Impulsen für die städtebauliche und wirtschaftliche Entwicklung einer Kommune. Es wird das Sanierungsprojekt einer zentralen Innenstadtfläche dargestellt, bei dem Maßnahmen der Altlastensanierung, Schadstoffbeseitigung und Ressourcenschonung Hand in Hand gingen mit Stadtplanung, Brachflächenrecycling und gelungener Nachnutzung. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG 10 Immissionspumpversuche verbessern Quantifizierung und Beurteilung Die fundierte Beurteilung einer Grundwassergefährdung im Abstrom eines Schadensherdes ist eine der zentralen Aufgaben im Rahmen der Altlastenbearbeitung. Oft erfolgt dies indirekt über die Bestimmung von Schadstoffgehalten aus Bodenproben im Schadensherd oder direkt über Grundwasseranalysen. Beide Methoden können jedoch Unsicherheiten aufweisen.