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wlb - Wasser, Luft und Boden 2/2015

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SPECIAL I ACHEMA

SPECIAL I ACHEMA Wassermanagement als Fokus 31. Achema öffnet im Juni ihre Pforten Auf einen Blick Termin: 15. bis 19.06.2015 Öffnungszeiten: MO bis DO 9–18 Uhr, FR 9–16 Uhr Eintrittspreise: Tageskarte 35 EUR, Dauerkarte 80 EUR Ort: Messe Frankfurt Aussteller: rund 3800 Internet: www.achema.de Die Achema ist das Weltforum für chemische Technik, Verfahrenstechnik und Biotechnologie. Alle drei Jahre präsentieren während der Leitmesse der Prozessindustrie fast 4000 Aussteller aus mehr als 50 Ländern rund 170 000 Teilnehmern aus aller Welt neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Der begleitende Kongress ergänzt die Themenvielfalt der Ausstellung mit 800 wissenschaftlichen Vorträgen und zahlreichen Gastund Partnerveranstaltungen. D ie drei Fokusthemen sind dieses Jahr „BiobasedWorld“, innovative Prozessanalytik und industrielles Wassermanagement. Sie werden bewusst nicht in einem bestimmten Ausstellungsbereich lokalisiert. „Die Fokusthemen zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Prozessindustrie insgesamt beeinflussen und verändern“, erklärt Dr. Thomas Scheuring, Geschäftsführer der Dechema Ausstellungs GmbH. „Verschiedene Branchen und Disziplinen müssen zusammenspielen, um erfolgreich neue Technologien und Lösungsansätze zu entwickeln.“ Entsprechend sind die Ausstel- ler, die sich mit diesen Themen befassen, auch in unterschiedlichsten Bereichen angesiedelt. Das gilt für die innovative Prozessanalytik, die Laborausrüster gleichermaßen beschäftigt wie Anbieter von Prozessleittechnik, ebenso wie für das industrielle Wassermanagement. Mit neuen Formaten wollen die Veranstalter außerdem den Austausch zwischen Anwendern und Anbietern weiter fördern. Die Praxisforen befassen sich z. B. mit Themen wie Single-Use-Technologien, pharmazeutische Produktion oder Anlagenüberwachung. Neue Entwicklungen aus der Praxis werden hier in Kurzvorträgen in unmittelbarer Nähe der jeweiligen Ausstellungshallen präsentiert. Bei der Gestaltung des Kongressprogrammes wurde beispielsweise darauf geachtet, das Programm im Vergleich zu den Vorversanstaltungen zu straffen und thematisch verwandet Sessions nicht parallel zu legen. Fokusthema industrielles Wassermanagement Das industrielle Wassermanagement ist eng mit Produktionsabläufen vernetzt und berührt deshalb eine Vielzahl an Sparten in der Prozessindustrie und dem dazugehörigen Apparate- und Anlagenbau. Generell ist ein Trend zu ganzheitlichen Systembetrachtungen zu beobachten, bei denen Prozesswässer vermehrt im Kreislauf geführt und Wertstoffe bzw. zur Wasserbehandlung eingesetzte Chemikalien zurückgewonnen werden. Auch beim Abwasser greifen ver- änderte Ansätze: Teilströme werden frühzeitig getrennt und können so einfacher und kostengünstiger behandelt werden. Selbst Technologien für eine praktisch abwasserfreie Produktion sind verfügbar. Industrielles Wassermanagement gibt es nicht „von der Stange“ – zu diesem Schluss kommt ein ProcessNet-Positionspapier, das unter dem Titel „Trends und Perspektiven in der industriellen Wassertechnik“ veröffentlicht wurde. Je nach Branche, Anwendung und Standort sind individuelle Konzepte notwendig. So lohnt sich ein Wasserrecycling in dem Sinn, dass Prozesswasser im Kreislauf geführt wird, meist nur dann, wenn die Ströme schwach verunreinigt sind und damit kostengünstig mit wenig Aufwand wieder aufbereitet werden können. Bei Strömen, die hohe Konzentrationen an Verunreinigungen aufweisen und/oder Stoffe mit unterschiedlichen chemischen und physikalischen Eigenschaften enthalten, erweise sich ein Wasser-Recycling meist als weniger effizient, so die Experten. Daher ist die Grundvoraussetzung für das Wasser-Recycling ein effizientes Wassermanagement, bei dem unterschiedlich gut recyclingfähige Abwässer voneinander getrennt geführt werden. Die meisten innerbetrieblichen Recyclingprozesse setzen in der Nähe oder direkt im Produktionsprozess an; hier ist die Komplexität der Wasserinhaltsstoffe begrenzt und der Aufwand für additive Verfahren vergleichsweise gering. Fazit: Ressourcenschutz und wirtschaftliche Erwägungen gebieten es, industriell genutztes Wasser intelligent zu „gebrauchen“ und es möglichst wenig zu „verbrauchen“: Wasser sollte dabei nicht mehr bewegt, erhitzt und verschmutzt werden als prozesstechnisch absolut erforderlich. Auf der Messe stellen Unternehmen bewährte, weiterentwickelt und auch neue Produkte, Technologien und Systemlösungen zu diesem aber auch vielen anderen umweltrelevanten Themen vor. www.achema.de 12 wlb 2/2015

ProduktInnovationen Kolbenmembranpumpe bis 250 bar Sehr hohe Betriebsdrücke in Verbindung mit hohen Förderströmen bedeuten besonders hohe Anforderungen an eine Pumpe. Wenn es dann noch um Anwendungen für aggressive, toxische, brennbare, scherempfindliche oder abrasive Medien geht, ist eine HMT Pumpe von Abel erste Wahl. Diese einfach wirkende, langsam laufende Triplex-Kolbenmembranpumpe ist trockenlaufsicher und einsetzbar für Förderdrücke bis 250 bar. Sie verfügt über ein Triplex-Getriebe, dessen 120° Kurbelversatz einen deutlich gleichmäßigeren Volumenstrom bewirkt, als es beispielsweise bei einer doppelt oder vierfach wirkenden Konstruktion möglich wäre. Wie bei der gesamten Pumpenbaureihe sind auch die HMT-Pumpen mit vorgeformten Membranen ausgerüstet. Diese extrem widerstandsfähigen Spezialmembranen sind während des gesamten Hubs keinerlei Dehnung unterworfen. Halle 8.0, Stand H47 Halle 4.1 / Stand A37 BSB Mess- System BD 600 NEU www.abel.de Neuer Radarsensor für Schüttgüter Vega präsentiert einen Sensor, der einem Allround-Radarmessgerät für Schüttgüter ein erhebliches Stück näher kommen soll. Dabei arbeitet das Füllstandmessgerät mit einer Frequenz von 79 GHz. Dies ermöglicht eine deutlich bessere Fokussierung des Sendesignals. In Behältern und Silos mit vielen Einbauten hilft die gute Fokussierung, den Einfluss von Störsignalen deutlich zu reduzieren. Auch bei komplexen Behälterkonstruktionen ist so eine zuverlässige Messung möglich. Mit neuen Mikrowellenkomponenten können selbst kleinste Reflexionssignale noch sicher erfasst werden. Mit einem Messbereich bis zu 120 m und einer Genauigkeit von ± 5 mm sind genügend Leistungsreserven selbst für ungewöhnliche Einsätze vorhanden. Trotz des großen Messbereichs ist der Sensor auch für kleine Behälter eine gute Lösung. Verschiedene Antennenausführungen stehen zur Auswahl. Halle 11.1, Stand C63 www.vega.com Absperrklappen aus glasfaserverstärktem Kunststoff GF Piping Systems stellt die Absperrklappenreihe Typ 578 in den Dimensionen DN50 bis DN300 vor. Die Klappen sind speziell für den weltweiten Einsatz in Chemie- und Wasseraufbereitungsanwendungen geeignet. Ihr glasfaserverstärktes Kunststoff-Anflanschgehäuse überzeugt laut Hersteller mit höchster Stabilität, geringem Gewicht und niedriger Korrosionsanfälligkeit. Im Vergleich mit Metallklappen derselben Dimension sind die Absperrklappen Typ 578 im Schnitt bis zu 50 % leichter. Dafür ist der Einsatz von glasfaserverstärktem Polypropylen als Gehäusewerkstoff verantwortlich. Die Werkstoffkombination mit Gewindeeinsätzen aus Edelstahl sorgt für höchste Festigkeit bei optimierten Gewicht. Dies macht sich sowohl beim Transport als auch in der Montage und Wartung bemerkbar. Zudem sind die Absperrklappen korrosionsresistent und UV-beständig. Bei der Absperrarmatur setzt GF Piping Systems auf das doppelexzentrische Funktionsprinzip. In Verbindung mit der Druckunterstützung der Durchgangsdichtung wird ein bis zu 50 % geringeres Betätigungsmoment gegenüber zentrischen Klappen erzielt. Halle 8.0, Stand E67 www.gfps.com Präzise, automatische und direkte Kontrolle Ihrer Abwasserproben ■ Großes, beleuchtetes & brilliantes Grafikdisplay ■ Grafische Darstellung der Messwerte ■ USB- & SD-Datentransfer ■ Fernbedienbar ■ Messzeitraum frei wählbar zwischen 1 und 28Tagen, (BSB 5 , BSB 7 , OECD...) ■ Freie Programmierung jeder einzelnen Probe / Flasche ■ Induktiv-Rührsystem AQUALYTIC ® Schleefstraße 12 44287 Dortmund Tel. (+49)231/94510-0 Fax (+49)231/94510-30 www.aqualytic.de verkauf@aqualytic.de wlb 2/2015 13