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wlb - Wasser, Luft und Boden 1/2016

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wlb - Wasser, Luft und Boden 1/2016

LUFTREINHALTUNG/KLIMASCHUTZ Kompaktheit und geringe Wartungskosten beim Entstauben Die Powercore-Technologie von Donaldson erweist sich als eine universelle Lösung in weiten Bereichen der Entstaubungstechnik. Das geringe Bauvolumen der Anlagen, die deutlich reduzierten Wartungskosten und der erfolgreiche Einsatz bei anspruchsvollen Anwendungen haben zu einer großen Akzeptanz geführt. Im Vergleich zu konventionellen Baghouse-Entstaubungsanlagen sind bei gleich großem Luftvolumenstrom Powercore CPC Entstaubungsanlagen um bis zu 50 % kleiner. Der Vergleich zu konventionellen Siloentstaubungsanlagen ist sogar noch deutlicher: Powercore CPV Siloentstaubungsanlagen sind bis zu 70 % kleiner und für Volumenströme von 1200 m 3 /h bis 27 000 m 3 /h verfügbar. Auch erfüllen die Entstaubungsanlagen die seit Jahrzehnten erhobene Forderung der Industrie nach einfacherer und servicefreundlicherer Wartung durch den einfachen Filteraustausch. Die Filter-Packs haben ein geringes Gewicht und können leicht von einer Person gehandhabt werden. www.donaldson.com Modernes Fackelanlagensystem C-Deg hat ein breites Produktportfolio im Bereich der Brennkammer und Fackeltechnologie. Das Unternehmen bekam beispielsweise den Auftrag für die Konstruktion eines Brennerkopfes für offene Verbrennung mit einer Leistung von 100 MW, weil am Markt keine fertige Anlage in dieser Leistung für den mobilen Einsatz an Öl- und Gas-Probebohrungen verfügbar war. Diese Anlage wird bei Erdöl- Probebohrungen eingesetzt und verbrennt bis zu 200 Nm³/h Erdölbegleitgas. Die kleinen Biogasfackeln des Herstellers mit verdeckter Verbrenung gibt es zudem in verschiedenen Standardgrößen, aber auch als maßgeschneiderte Lösung für jede Anforderung. Die Fackeln können mit einem integrierten Atex-Biogasgebläse, zweistufigem Ventil, beheizter Einhausung für die Armaturen (Frostschutz), Notstrom-Anschluss etc. ausgestattet werden – ganz nach Anforderung des Kunden. Die LTF-Notfackeln (mit sichtbarer Flamme) sind die einfache Ausführung der Biogasfackeln. Sie können eingesetzt werden, wenn viel Platz zur Verfügung steht und die Sichtbarkeit der Flamme keine Rolle spielt. www.c-deg.eu Klebrige Aerosole umweltschonend abscheiden Für den Einsatz in Gießereien entwickelte Keller Lufttechnik einen neuen Elektroabscheider, der effektiv und umweltschonend klebrige Aerosole absaugt und abscheidet. Während eines Gießereiprozesses gelangen unter anderem Mineralstäube, Metalloxide, Produkte unvollständiger Verbrennung sowie flüchtige organische Verbindungen (VOC) in die Umgebungsluft. Diese Fremdstoffe gilt es, möglichst vollständig zu erfassen und aus der Luft zu filtern. Bei dem Absaugsystem eLine handelt es sich um einen sogenannten Elektroabscheider, der sich durch einen sehr hohen Abscheidegrad und einen geringen Energieverbrauch auszeichnet. www.keller-lufttechnik.de Änderung der 17. BImSchV Zum 1. Januar 2016 traten neue Anforderungen für den Betrieb von Abfallverbrennungsanlagen in Kraft, die in den Geltungsbereich der 17. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) fallen. Zusätzlich zu den Emissionen müssen in Zukunft auch die Verbrennungsbedingungen in den Anlagen kontinuierlich überwacht werden. Aus diesem Grund fordert die 17. BImSchV eine kontinuierliche Messung der Mindesttemperatur des Verbrennungsprozesses und eine jährliche Funktionsprüfung aller Messeinrichtungen, die für die Kontrolle der Verbrennungsbedingungen genutzt werden. Die Experten von Tüv Süd unterstützen die Anlagenbetreiber mit modernen und flexiblen Messeinrichtungen bei der Kalibrierung von Messsystemen zur kontinuierlichen Registrierung und Überwachung der Verbrennungstemperatur. Die Leistungen umfassen die Erstellung eines anlagenspezifischen Prüfplanes, die Durchführung und Begleitung der Messungen vor Ort sowie die Zusammenfassung und Dokumentation der Ergebnisse in einem Prüfbericht. Bild: Fotolia www.tuev-sued.de Inserentenverzeichnis Heft 1/2016 ABB, Frankfurt3 Biogest, Dresden27 C-deg, Kiel5 COMET, Pfaffschwende26 EcoIntense, Berlin19 Hillesheim, Waghäusel 23 HUBER SE, Berching15 MEORGA, Nalbach 21 Messe München, München U2 MICRODYN-NADIR, Wiesbaden17 Tintometer, Dortmund13 UGT, Müncheberg18 Vogelsang, Essen7 Beilagenhinweis: MEORGA, Nalbach (Teilauflage) Umwelttechnik für Industrie und Kommune als E-Paper www.engineering-news.net 22 wlb 1/2016

® Neues Mehrkomponenten-FTIR-Analysensystem ABB erweitert ihr umfangreiches Produktportfolio der kontinuierlichen Gasanalyse um das neue Mehrkomponenten-FTIR-Analysensystem ACF5000 für die Emissionsüberwachung. Das Standardsystem kombiniert die Vorteile eines FTIR-Spektrometers mit der Flammenionisations-Technologie (FID) und einer Sauerstoffmessung (Zirkondioxid-Sonde) und ermöglicht somit die simultane Messung von bis zu 15 Messkomponenten. Das hochauflösende FTIR-Spektrometer erlaubt eine selektive Messung von Infrarot-aktiven Gasmolekülen mit hoher Stabilität und Empfindlichkeit. Das neue System befindet sich zurzeit in der Zulassung gemäß den europäischen Normen EN15267 und EN14181, um insbesondere zur kontinuierlichen Emissionsmessung von Verbrennungsanalgen aller Art eingesetzt werden zu können. Die nordamerikanischen Standards der Umweltbehörde (EPA) bzw. CSA werden bereits heute erfüllt. Zu den typischen Einsatzgebieten zählen neben fossil befeuerten Kraftwerken auch Müllverbrennungsanlagen und Anlagen mit Sekundärbrennstoffen, wie beispielsweise Zement-Drehrohröfen. Zusätzlich zu der bereits bewährten, wartungsfreien und luftgetriebenen Injektorpumpe stellt die neue interne Validiereinheit eine besondere Neuheit des Systems dar. Damit erlaubt das ACF5000- System eine einfache, regelmäßige Validierung der Messbereiche. Sie sind für alle FTIR-Messkomponenten verfügbar. www.abb.de Feinstaubfilter-Serie mit mehr Energieeffizienz Innovationen rund ums Heizen und Beheizen Flexible elektrische Heiztechnik • Begleitheizungen • Heizschlauchsysteme • Analyse-Heizleitungen • Flächenheizelemente • Ex-Heizungen Bei der Filterserie Hi-Flo II XL von Camfil ist die Kombination aus hoher Stabilität, beachtlichem Mindestwirkungsgrad (54 %) sowie niedrigem Energieverbrauch branchenweit einzigartig. Dazu wurde das bisherige Filtermedium durch ein völlig überarbeitetes Material ersetzt, das in der Filterklasse F7 die höchste Energieklasse A+ nach der neuen Eurovent-Richtlinie 2015 erreicht. Wie seine Vorgängermodelle sind die neuen Hi-Flo II XL-Filter für ganz unterschiedliche Einsatzfelder geeignet: Von der regulären Gebäudelüftung über spezifischen Industrieanwendungen bis hin zu Vorfilterstufen für Reinraumansprüche. Hier sorgen ihre geringe Anfangsdruckdifferenz und die dann nur sehr flach ansteigende Druckverlustkurve für kontinuierliche Energieverbräuche bei einem ebenso konstanten Mindestwirkungsgrad von 54 % – statt der für die Erreichung der Filterklasse F7 mindestens erforderlichen 35 %. Die neue Serie umfasst vier Modelle mit konisch geformten Filtertaschen unterschiedlicher Länge. www.camfil.de Extraktives Staubmesssystem für nasse Gase Mit dem FWE200DH hat Sick ein Staubmessgerät zur Messung von Staubkonzentrationen in nassen Gasen weiterentwickelt. Das Gas wird über eine Sonde entnommen und in einem Thermozyklon über den Taupunkt aufgeheizt. Alle im Gas enthaltenen Tröpfchen verdampfen und können daher das Messergebnis nicht mehr verfälschen. Das anschließend benutzte Streulichtprinzip erlaubt auch die Messung geringer Staubkonzentrationen. Permanent entnimmt das Staubmessgerät dem Schornstein Abgas, trocknet es in wenigen Sekunden mit einem Thermozyklon und erfasst die in aller Regel besonders niedrigen Staubkonzentrationen hoch genau mittels Vorwärtsstreuung. Das FWE200DH ist platzsparend gebaut und kann somit direkt am Schornstein angebracht werden. Ausgestattet ist es mit einer korrosionsbeständigen Entnahmesonde aus PVDF. Da keine beweglichen Teile Kontakt zum aggressiven Gas haben, ist das Messgerät wartungsarm. Die Einsatzgebiete des FWE200DH sind die Überwachung von Nassreinigungsanlagen, die Messung im gesättigten Gas nach Rauchgasentschwefelung und die Erfassung der Staubkonzentrationen in nasser Abluft. www.sick.com Hillesheim GmbH Am Haltepunkt 12 D-68753 Waghäusel Tel.: 0 72 54 / 92 56-0 E-Mail: info@hillesheim-gmbh.de www.hillesheim-gmbh.de