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wlb - Wasser, Luft und Boden 1/2015

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Wissenschaft

Wissenschaft und Forschung. TECHNIKWISSEN FÜR INGENIEURE Umwelttechnik für Industrie und Kommune www.industrie-service.de S p e k t r u m Supplement für Altlasten und Bodenschutz www.industrie-service.de 19096 1 Februar 2014 2 Altlastensymposium 2014 – kommunikationsplattform in Fulda Am 20. und 21. März veranstaltet der ITVA gemeinsam mit der HIM-ASG in Fulda das Altlastensymposium 2014. Geladen sind in diesem Jahr wieder Eigentümer, Investoren und Projektentwickler, Vertreter aus der wirtschaftlichen, kommunalen und regionalen Praxis, Sanierungspflichtige sowie Akteure aus Politik, Verwaltung, 1 Februar 2014 S A N i e r u N g S p r A x i S Klarheit schaffen Online-Analyse von Ölen in Wasser 8 Bewertung der Nachhaltigkeit bei Boden- und grundwassersanierungen Die Nachhaltigkeit von Boden- und Grundwassersanierungsverfahren rückt zunehmend in das Blickfeld der Fachöf- fentlichkeit. So wird die Nachhaltigkeit von Sanierungsverfahren von Behörden als Entscheidungshilfe bei der Sanie- rungsplangenehmigung herangezogen. Funk-Wetterstation Drahtlose 868 MHz-Wetterstation, 100 m Reichweite, Maße: 84 x 22,6 x 149 mm 4 erfolgreiche Bilanz für Fachmesse DCONex Als integrative Spezialmesse rund um das Schadstoffmanagement und die Altlastensanierung konnte die DCONex bei ihrer dritten Auflage eine erfolgreiche Bilanz ziehen. Von den bis Freitag gezählten 30 000 Besuchern der Leitmesse Deubaukom kamen gut 2600 Fachbesucher ausschließlich wegen der DCONex. 3 Aktuelle Informationen A lt l A St e N m A N A g e m e N t 5 ertüchtigung von Deponiestandorten auf vorhandenen Deponien Das Gesetz zur Förderung der Kreislauf- wirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen Bewirtschaftung von Abfällen schreibt fest, dass vor der Beseitigung von Abfällen Maßnahmen der Vermeidung, der Wiederverwendung und insbesondere die energetische und stoffliche Verwertung durchzuführen sind. Obwohl die Beseitigung in der Rangfolge an letzter Stelle steht, ist sie 13 Chlor-, kohlenstoff- und Wasserstoff-isotopie bei CkW-Schäden Die Bestimmung der Kohlenstoffisoto- penverhältnisse an organischen Schad- stoffen ist aus der modernen Bearbei- tung und Bewertung von Schadstoff- belastungen nicht mehr wegzudenken. Neben der Quellzuordnung können mithilfe der Kohlenstoffisotope vor allem natürliche Abbauprozesse direkt am Schadstoffmolekül selbst bestimmt werden. + unabdingbarer Bestandteil der Abfallwirtschaft. WLB_AG_2014_01 + TT-01_001 1 06.02.2014 14:37:59 Automatisierung Moderne Fernmeldetechnik in der Wasserversorgung Luftfiltertechnik Produkt- und Arbeitsqualität steigern Anlagenplanung Recyclinganlagen aus dem Baukasten 4 Ausgaben im Jahr + Supplement TerraTech (4x jährlich) WLB_AG_2014_01 + TT-01_001 1 13.02.2014 08:05:30 Sichern Sie sich den lückenlosen Bezug wertvoller Informationen! Telefax: 06131-992/100 @ E-Mail: vertrieb@vfmz.de Internet: www.industrie-service.de ✆ Telefon: 06131-992/147 ❏ Ja, ich möchte die Zeitschrift „wlb“ abonnieren Das Jahresabonnement umfasst 4 Ausgaben und kostet € 66,- (Ausland € 70,- netto) inkl. Versandkosten. Als Begrüßungsgeschenk erhalte ich die Funk-Wetterstation. Das Abonnement verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn es nicht spätestens 4 Wochen zum Ende des Bezugsjahres schriftlich gekündigt wird. Die Bestellung kann innerhalb von 14 Tagen ohne Begründung bei der Vereinigte Fachverlage GmbH widerrufen werden. Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung. Ihre Daten werden von der Vereinigten Fachverlage GmbH gespeichert, um Ihnen berufsbezogene, hochwertige Informationen zukommen zu lassen. Sowie möglicherweise von ausgewählten Unternehmen genutzt, um Sie über berufsbezogene Produkte und Dienstleistungen zu informieren. Dieser Speicherung und Nutzung kann jederzeit schriftlich beim Verlag widersprochen werden (vertrieb@vfmz.de). Name/Vorname Position Firma Abteilung Straße oder Postfach PLZ/Ort Telefon/E-Mail Datum, Unterschrift Vereinigte Fachverlage GmbH . Vertrieb . Postfach 10 04 65 . 55135 Mainz . Telefon: 06131/992-0 . Telefax: 06131/992-100 E-Mail: vertrieb@vfmz.de . Internet: www.industrie-service.de „wlb“ ist eine Zeitschrift der Vereinigten Fachverlage GmbH, Lise-Meitner-Straße 2, 55129 Mainz, HRB 2270, Amtsgericht Mainz, Geschäftsführer: Dr. Olaf Theisen, Umsatzsteuer-ID: DE 149063659, Gerichtsstand: Mainz

EDITORIAL Viele Akteure im Wasserkreislauf Erst kürzlich hat das Umweltbundesamt (UBA) auf seiner Facebook– Seite für unser gutes und günstiges Trinkwasser geworben. Die Grenzwerte seien nur selten überschritten und daher lasse es sich ohne Bedenken trinken. Wenn man nur die gesetzlich überwachten Stoffe mit einbezieht, ist diese Aussage mit Sicherheit korrekt. Derzeit sieht das UBA daher „keinen Nutzen darin, das Trinkwasser in Deutschland flächendeckend und kontinuierlich auch auf die Vielzahl weiterer Stoffe zu testen“. So weit, so gut. Für mich stellt sich in diesem Fall nur die Frage, warum die gleiche Institution dann – ebenfalls erst kürzlich – eine Publikation mit dem Titel „Maßnahmen zur Verminderung des Eintrages von Mikroschadstoffen in die Gewässer“ herausgegeben hat. Für die Mikroschadstoffe oder Die Forschung zum Thema Mikroplastikteile ist noch in den Anfängen auch Spurenstoffe stellt der Eintrag über das kommunale Abwassersystem den dominierenden Eintragspfad in die Gewässer dar. Aber es gibt auch noch andere Stoffgruppen in unseren Gewässern, deren Vorkommen, Gefährdungspotenzial und Eintrag in die Gewässer derzeit intensiv diskutiert und untersucht werden. Beispielsweise wären da die Nanomaterialien und deren Umwandlungsprodukte. Untersuchungen haben gezeigt, dass 90 Prozent des in Nanomaterialien verwendeten Titanoxides im Klärschlamm verbleiben. Wenn dieser dann aber als Dünger ausgebracht wird, gelangen sie doch wieder ins Trinkwasser. Die Forschung zum Thema Mikroplastikteile ist zurzeit noch in den Anfängen. Gerade über die Eintragswege bei dieser beachtenswerten Stoffgruppe ist noch wenig bekannt. Derzeit wird intensiv daran geforscht, auf welche Weise Spurenstoffe, Nanomaterialien oder Mikroplastikteile kostengünstig und möglichst vollständig aus dem Abwasser entfernt werden können. Neben der Adsorption mit unterschiedlichen Aktivkohle-Präparaten ist auch die Ozonisierung eines der derzeit diskutierten Verfahren. Die technische Entwicklung könnte beispielsweise auf eine vierte Klärstufe und das Verbot der landwirtschaftlichen Nutzung von Klärschlamm hinauslaufen. Lesen Sie dazu mehr im Kommentar von Ralf Bertling auf Seite 6. Anne Schaar Redakteurin a.schaar@vfmz.de vogelsang-gmbh.com BioCrack®: Tuning für Ihre Kläranlage Mehr Gas, weniger Kosten durch elektrokinetische Desintegration. • bis zu 15 % höhere Gas- bzw. Stromerträge • weniger Klärschlamm und reduzierter Flockungsmittelbedarf. Jetzt nachrechnen unter: www.biocrack.de • Geringe Investition, keine Wartungs- und Verschleißkosten, extrem geringe Energiekosten BioCrack – einfacher Test, aussagekräftige Ergebnisse Jetzt ausprobieren!* *Details auf biocrack.de ENGINEERED TO WORK Hugo Vogelsang Maschinenbau GmbH D-49632 Essen/Oldb.